01.08.2026 | Natur

Natur grossgeschrieben

Erneute Auszeichnung "Blühender Golfplatz" in 2026

In unserer neun Satzung haben wir uns nicht nur der „Förderung des Golfsports“, sondern daneben auch der Pflege unserer Anlage in „nachhaltiger und ökologisch verträglicher Weise“ verpflichtet. „Die Nutzung der Flächen, die nicht für den Golfsport benötigt werden, dient der ökologischen  Aufwertung und steht im Einklang mit den Zielen des Natur- und Landschaftsschutzes und umfasst insbesondere die Pflege und nachhaltige Nutzung von Flächen zur Förderung der Biodiversität.“

Neben unseren Greenkeepern engagiert sich seit mehreren Jahren eine Gruppe von freiwilligen Golfern, unser GreenTeam, für diese Themen. Gemeinsam kümmern wir um naturnahe Bereiche, die eine wichtige Rolle für die Biodiversität spielen. 

Wir wollen Sie anstecken mit unserer Begeisterung für die Schönheiten unseres  Platzes. Entspannen Sie nach einem Schlag durch den Blick auf die nähere und weitere Umgebung.

Ökologisch wertvolle Magerwiesen und „Insektenweiden“ mit einer Vielzahl einheimischer Blühpflanzen bieten Lebensraum für viele Insekten, Vögel und Kleintiere. Die Magerwiesen werden nur einmal jährlich gemäht um den Pflanzen das Aussähen für die neue Generation zu ermöglichen.

Einige Flächen mit Wildblumenwiesen ergänzen das Angebot für die Tierwelt und erfreuen unser Auge. Sie werden erst im darauffolgenden Frühjahr gemäht und finden dann schnell wieder zu alter Pracht zurück

In 2026 hinzugekommen sind einige Totholzstapel. Sie sind ein wertvoller Rückzugs- und Nistort für Insekten und Kleintiere

Ein Blitzeinschlag hat zu einem besonderen „senkrechten“ Totholz auf unserer Bahn 2 geführt. Eine Weide wurde stark beschädigt, teilweise wird sie absterben, teilweise weiter leben. Nach einer sicherheitstechnischen Überprüfung und Bearbeitung haben wir uns entschlossen den Baum zu erhalten. Wir werden beobachten was aus ihm wird.

In unserem Terrassenbeet haben wir im Frühjahr eine Natursteinmauer angelegt. Nicht nur optisch wertet sie das Bild auf, sie ist auch ein Rückzugsort für Echsen und Kleintiere.

Für Herbst planen wir noch die Anlage eines kleinen Sandariums. Dieses bietet  im Kleinen Lebensraum für wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten, die sonst an Böschungen, Randstreifen, Dächern oder Schulhöfen sandige Lebensräume finden. Vor allem bodennistenden Wildbienen brauchen Sand zum Nisten, dreiviertel unserer heimischen Wildbienenarten legen ihre Eier in Brutröhren im Boden, die sie vorher selbst aushöhlen. Da diese Arten auf lockeren Boden angewiesen sind, bieten Sandarien einen passenden Nistplatz. 

All diese Maßnahmen führen dazu, dass wir auch 2026 zum zweiten Mal nach 2023 mit der Plakette „Blühender Golfplatz“ vom Bayerischen Umweltminister ausgezeichnet werden.

Bild 1 - Wildblumenwiese am Abschlag Bahn 17
Bild 2 - Totholzbiotop am Abschlag Bahn 8
Bild 3 - Beet Clubhausterrasse
Bild 4 - Steinmauer am Beet Clubhausterrasse
Bild 5 - Senkrechtes Totholz am Fairwayrand Bahn 2


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